Klanginstallationen

HABITAT I: 

WHEN WEATHER WAS WILDLIFE

Kuppelkirche St. Ludwig
Wilhelminenplatz 9
64283 Darmstadt
Mi. / Do 30.09. und 01.10 von 14-17 Uhr
Fr. 02.10. von 12–17 Uhr
Sa. 03.10. von 12–16 Uhr
So. 04.10. von 12–17 Uhr


Seit Menschengedenken existiert der Wunsch, gestaltend in das Wettergeschehen auf der Erde einzugreifen. Heute diskutieren Klimawissenschaftler, Politiker, Wirtschaftsfachleute und Militärs Methoden zur Beeinflussung von Chemie und Physik der Atmosphäre bis hinauf in die Stratosphäre. Dystopien, Weltrettungspläne, Panik, Hybris, Experten, Propheten und Heilige – ein Mahlstrom aus Fakten und Fakes. Doch „whether we like it or not“, so der Klima- wissenschaftler David Keith – das Wetter verliert seinen „Wildlife“-Charakter.
„When Weather was Wildlife“ liefert den Soundtrack zum Szenario

PRODUKTION SWR 2020 in Kooperation mit DLR, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für das Festival PAD (01)


When Weather was Wildlife

Klanginstallation im KunstLANDing, Neuer Kunstverein Aschaffenburg 

08. März bis 12. Juli 2020

De-Symphonic. Kontra Punkt Berlin 

12. bis 18. März 2020

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin

de-symphonic

Beethovens Pastorale als Klanglandschaft


11.-14. September 2020 | Vier Tage und drei Nächte | Landschaftspark Duisburg-Nord


A symphonic soundscape.

Eine ausführliche Dokumentation zu 
desymphonic
und der Klanginstallation im Landschaftspark Duisburg

Darkness 1816

KUNSTFESTSPIELE HERRENHAUSEN
SCHUMANNFEST DÜSSELDORF


DARKNESS1816 is a sound and light installation by Beate Schüler, Werner Cee and Klaus Grünberg that looks back at the extraordinary weather phenomena that characterized the year 1816. Serving as points of departure are the apocalyptic poem “Darkness”, which Lord Byron wrote in 1816 under the impression of the events in question, American patents of the era for techniques of manipulating the Earth’s atmosphere, and soundscapes and field recordings. 

Anthropozän

Stadtkirche Friedberg / Hessen

DryHaze

Unterer Hardthof / Gießen

Das Jahr 1816 ging in die Geschichte als „Jahr ohne Sommer“ ein. Vorausgegangen war der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora. Das durch die Eruption ausgeworfene Material bewirkte globale atmosphärische Veränderungen.
Lord Byron ließ sich davon Gedicht ‚Darkness‘ inspirieren.„Ich hatte einen Traum, der keiner war, (…) eisig sich verfinsternd kam der Morgen und ging- und kam, und brachte keinen Tag (…)“



Vulkanische Aerosole umkreisen die ganze Erde und lenken einen Teil der Sonnenstrahlen ab, sodass sich das Farbspektrum verändert. Die weltberühmten Abendstimmungen des englischen Landschaftsmalers William Turner sind auf den Ausbruch des Tambora zurückzuführen, ebenso waren die Malereien von Caspar David Friedrich davon beeinflusst. Auch die Entwicklung der Draisine und des Fahrrades dürfte auf den dramatischen Rückgang der Pferdepopulation in Europa in Folge des Vulkanausbruch zurückzuführen sein. 

Sol y sombra

Sound and light Installation, Donaueschinger Musiktage 2017
In remembrance of the Summer of Love that marked the climax of the hippie movement in California 50 years ago, Werner Cee has created a sound and light installation in which the defining stylistic elements of that time appear as historical artefacts: rock music, campfires, flower necklaces and other stimulants of an alternative attitude to life.

KLIMA | ANLAGE Climate Data in Performance

KLIMA | ANLAGE ist eine datengesteuerte Klanginstallation. Entstanden ist die KLIMA | ANLAGE in der Reihe „Sonarisationen“ von Deutschlandfunk Kultur und CITEC Bielefeld.
Grundlage ist die Sonifikation, also die systematische Darstellung von Daten zur Vermittlung von Informationen mittels Klängen und Geräuschen.